Status Monitoring mittels akustischer Signale im Heißen Werkzeug
SMASH – 01IF24634N
Themen
Wirtschaftszweige
Die für das Gesenkschmieden eingesetzten Werkzeuge sind hohen mechanischen und thermischen Belastungen ausgesetzt und verschleißen im Laufe ihres Einsatzes.
Der tatsächliche Werkzeugzustand lässt sich im laufenden Prozess nur eingeschränkt bestimmen. Für die überwiegend mittelständisch geprägte Schmiedebranche ist es wirtschaftlich besonders relevant die verfügbare Standmenge der Werkzeuge möglichst vollständig auszunutzen und gleichzeitig eine gleichbleibende Bauteilqualität sicherzustellen.
Das FQS-Forschungsprojekt SMASH zielt auf die Entwicklung von Know-how für eine automatisierte und prozessbegleitende Zustandsüberwachung von Schmiedewerkzeugen. Im Fokus steht eine Kombination von Körperschallmessungen und Schallemissionsanalysen. Anhand akustischer Signale sollen Werkzeugverschleiß und weitere Schadensbilder wie mechanische und thermische Rissbildung zuverlässig erkannt werden.
Nutzen für Unternehmen:
- Reduzierung von unnötigen Prüf- und Stillstandszeiten durch eine automatisierte Bestimmung des Instandhaltungszeitpunktes von Schmiedewerkzeugen.
- Bessere Ressourceneffizienz durch Maximierung der vorhandenen Werkzeugstandmengen.
- Einfach nachrüstbar: Extern angebrachte Sensoren ermöglichen eine unkomplizierte Integration in bestehende Produktionsanlagen – ohne aufwendige Werkzeugumbauten.
Forschungseinrichtungen
Projektbegleitender Ausschuss
Kontakt
FQS - Forschungsgemeinschaft Qualität e.V.
August-Schanz-Straße 21A
60433 Frankfurt am Main
infofqs@dgq.de
Förderhinweis
Das Projekt wurde durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.
(Förderkennzeichen: 01IF24634N; Forschungsvereinigung: FQS - Forschungsgemeinschaft Qualität e.V.)